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Der Anfang beim Haus selber bauen


Wenn man ein Haus selber bauen möchte, ist der Anfang am schwierigsten. Als Fachfremer wird man am Anfang auf ziemlich viele Fragen stoßen, die einem Kopfzerbrechen bereiten werden.

Als Erstes sollte das Baugrundstück vorhanden sein. Dies ist die Grundvoraussetzung. Hierbei ist zu beachten, wo die Anschlüsse für die Hausversorgung liegen. Grundsätzlich sollte man sich einen Lageplan der Versorgungsleitungen von der Gemeinde besorgen. Wichtig ist die Lage der Versorgungsleitungen, die vor dem Grundstück und im Grundstück liegen. Auf Grund dieses Planes können die Aushub oder Abbrucharbeiten angefangen werden ohne dass man Gefahr läuft wichtige Versorgungsleitungen zu verletzen.

Es ist auf jeden Fall für jeden passiven Bauherren oder für Leute die Ihr Haus selber bauen möchten empfehlenswert, einen Architekten als Berater einzubeziehen. Der Architekt übernimmt die Koordination und die Komunikation mit den verschiedenen Handwerkern.

Sie sollten sich über entsprechende Literatur zum Thema Haus selber bauen informieren. Hierbei sollte allerdings darauf geachtet werden, dass die Literatur praxisbezogen aufgebaut ist.

Ein Haus selber bauen und die Rohbauangebote


Wenn Sie ihr Haus selber bauen möchten, werden Sie ohne andere Handwerker und Rohbauangebote nicht auskommen. Speziell bei der Erstellung von Rohbauangeboten, müssen Sie die Leistungen sehr detailiert und genau beschreiben. Am besten ist der Kontakt mit einem Architekten oder Ingenieur, der Ihnen bei der Formulierung der Rohbauangebote (auch Ausschreibung genannt) behilflich ist.

Die Rohbauauschreibungen sollten keine Möglichkeiten geben für die Stellung von teueren Nachforderungen. Hierbei gilt wieder : Fairness ist das oberste Gebot. Jeder kann etwas mal bei einer Rohbauauschreibung vergessen, sowohl ein Bauherr als auch ein Handwerker. Wichtig ist nur, dass wenn so ein Fall mal eintritt, Sie ihrem Vertragspartner vertrauen können.

Des weiteren sollten die Rohbauangebote mit eindeutigen Zeichnungen (Statischen Plänen am besten) versehen sein um alle Missverständnisse bei der Auftragsvergabe zu vermeiden. Die Kunst ist es beim Haus selber bauen, den richtigen Rohbauer für die Maurerarbeiten (Betonieren, Mauern, Schalen etc.) zu finden. Hierbei gilt: der billigste ist nicht immer der Beste. Bei der Vergabe der Rohbauangebote sollten auch ander Kriterien eine Rolle spielen. Ist Ihnen der Handwerker sofort Sympatisch? Dann könnte es eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit werden! Ein Haus selber bauen und bauen lassen ist auch eine vertrauenssache! Welche Arbeiten trauen Sie sich selber zu und welche Rohbau oder Bauarbeiten nicht? Wie können Sie mit den Handwerkern kooperieren das Sie Ihre Eigenleistung in ihr Bauprojekt mit einbinden, aber die Handwerker nicht behindern?

Können Sie die Handwerker ohne einen unangenehmen Beigeschmack in Ihr Haus hineinlassen auch wenn Sie nicht Zuhause sind? Dies sind alles Punkte, welche Sie beim Haus selber bauen und den Rohbauangeboten berücksichtigen sollten.

Ein Haus selber bauen, aber aus welchem Baustoff?


Wenn man sich entschlossen hat ein Haus selber zu bauen, wird die nächste Frage nicht lange auf sich warten lassen. Aus welchem Material kann ich mein Haus selber bauen? Um diese Frage beantworten zu können, müssen einige Kriterien berücksichtigt werden. Ein Haus selber bauen und hierfür Porenbeton verwenden, ist die einfachste Methode für Fachfremde Ihren Traum von den eigenen vier Wänden zu verwirklichen. Wände aus Porenbeton sind bei Bauherren die Ihr Haus selber bauen, sehr begehrt. Dies ist auf die leichte Verarbeitkeit und den Wärmeschutz des Baustoffes zurückzuführen. Der Schallschutz ist allerdings bei leichten Baustoffen nicht so gut wie bei schweren Baumaterialien.

Wenn Sie allerdings begonnen haben ihr Haus selber zu bauen, müssen sie sich im klaren sein, dass der Dünnbettmörtel für Porenbetonsteine nicht unter +5 Grad verarbeitet werden darf! Wichtig ist weiterhin, dass Sie die Porenbetonsteine vor Feuchtigkeit im Winter schützen müssen. Für weitere Tipps können Sie gerne diese Seite besuchen.

Ein Haus selber bauen und die Außenwand


Wenn man ein Haus selber bauen möchte, werden wir früher oder später mit der Stärke (also Dicke) der Außenwände des Hauses konfrontiert. Meiner bescheidenen Meinung nach, sollten bei den heutigen Energiepreisen, Einschalige Wände ab 36,5 cm Stärke oder zweischaligen Konstruktionen der Vorzug gegeben werden. Wenn Sie ein Haus selber bauen wollen, wird Ihre Entscheidung automatisch auf die Errichtung einer Einschaligen Konstruktion fallen.

Für manchen Bauherren wird der Begriff „einschaliges Mauerwerk“ etwas irreführend sein, denn mit „etwas einschalen“ hat es nichts zu tun. Vielmehr wird bei diesem Fachwort der Aufbau der Außenwand beschrieben. Ein Einschaliges Mauerwerk wird, wenn man ein Haus selber bauen möchte, die einfachste Art sein das Haus zu erstellen. Der Wandaufbau ist relativ einfach: Auf das tragende Mauerwerk der Außenwände (die natürlich frostbeständig sein müssen) werden innen und Außen Putz aufgetragen, Fertig.

Mit den neuen Energiesparverordnungen heutzutage, müssen einschalige Außenwände aber sehr breit ausgeführt werden, was beim Haus selber bauen die Kosten und die Platzverhältnisse heutzutage selten zulassen. Aus diesem Grund werden die Außenwände als sogenannte „Wärmedämmverbundsysteme“ ausgeführt. Hierbei wird auf das Mauerwerk der Außenwand eine Wärmedämmung aufgebracht. Dies reduziert die benötigte Wanddicke und ist für Haus selbstbauer immer noch ausführbar. Hiebei sind noch mehr Variationsmöglichkeiten für den Wandaufbau möglich, aber diese zwei Grundformen bilden das einschalige Mauerwerk.

Ein zweischaliges Mauerwerk sollten Haus selbstbauer lieber ganz den Fachleuten überlassen. Die Konstruktion besteht im Wesentlichen aus einem :

  1. Außenmauerwerk
  2. einer Luftschicht
  3. einer Dämmschicht

und einem Innenmauerwerk. Wie man sich bereits hier vorstellen kann ist der Aufbau und die Ausführung der Konstruktion nicht besonders einfach. Wenn Sie ein Haus selber bauen möchten, ist diese Wandkonstruktion nicht zu empfehlen.

Massives Fertighaus und Eigenleistung beim Hausbau


Diese Kombination ist heutzutage die beste Kombination um massiv Geld beim Hausbau zu sparen. Wenn Sie ein massives Fertighaus bauen oder bauen lassen sind die Eigenleistungen, die Sie beim Hausbau einfließen lassen können, sehr vielfältig. Als Maurermeister und kleiner Bauunternehmer wurde ich bei der Cooperation mit einem Fertighaushersteller angenehm überrascht. Die Qualität der Fertighäuser (eigentlich sind es keine Fertighäuser, denn Sie werden massiv gebaut) ist überragend und die Möglichkeiten für Bauherren Ihre Eigenleistung in die Bauobjekte zu integrieren sind sehr vielfältig. Hierbei kann man viel Geld sparen.

Die Fairness zwischen dem Fertighausanbieter, dem Bauherren und den Handwerkern ist vorbildlich. Natürlich gibt es bei einem großen Fertighausanbieter auch schwarze Schaafe. Aber wo gibt es diese nicht.

Das Wichtigste bei dieser Kooperation ist die Einbindung des Bauherren und seiner Eigenleistung in das Bauvorhaben. Es wir als Teil des gesamten Bauprojektes betrachtet. Bevor überhaupt ein Spatenstich getan wird, ist die Eigenleistung des Bauhern schon eingeplant. Natürlich ist eine Änderung der Eigenleistung auch während der Bauphase möglich, solange es rechtzeitig angemeldet wird.

Diese Möglichkeit, um Geld zu sparen, wird mittlerweile von immer mehr Bauherren in Betracht gezogen. Sie bauen ein massives Fertighaus und die Eigenleistung beim Hausbau kann Ihnen zusätzliche Kosten einsparen.