Monatsarchiv: Dezember 2011

Baudarlehen für die eigene Immobilie


Die Zinsen sind momentan bei einer Immobilienanschaffung so günstig wie seit langem nicht mehr. Aus diesem Grund stürzen sich viele in eine Finanzierung über ein Baudarlehen, ohne an die langfristigen Folgen dieser Verbindlichkeit zu denken. Bei aller Euphorie und Freude dieser Niedrigzinsphase sollte der Baudarlehen ebenso wie die Höhe der monatlichen Raten genauestens abgewägt werden.

Heutzutage werden in der Regel bei einer Bau-oder Immobilienfinanzierung zwei Personen für die reibungslose Aufnahme eines Baudarlehens benötigt. Die Ausnahme stellt in der Regel ein hohes monatliches Nettoeinkommen dar. In diesem Fall kann das Einkommen eines einzelnen Familienmitgliedes von der Bank oder des finanzierenden Institutes ohne weitere Sicherheiten akzeptiert werden. Doch Vorsicht. Nicht nur die Baudarlehenshöhe, die Zinshöhe, die Laufzeit der Finanzierung oder die Anschlussfinanzierung sind ausschlaggebend, sondern auch der persönliche Umfeld bzw. der Rahmen einer Finanzierung. Außerdem sind noch andere Faktoren maßgeblich, um den Traum von der eigenen Immobilie nicht in einen Alptraum enden zu lassen. Hierfür sind seriöse Immobilienportale und Finanzberater eine unabdingbare Beratungsoption, wenn es um einen gesicherten Baudarlehen geht.

Es gibt ein schönes Sprichwort: Strecke dich nur so lange, wie die Bettdecke reicht. Dies kann man sich nicht oft genug ins Gedächtnis rufen. Lieber eine kleinere Wohnung oder kleineres Haus finanzieren als das vermeintliche Traumobjekt, welches nach einigen Jahren zu einem teuren Vergnügen werden kann. Ausschlaggebend ist nämlich nicht nur der Preis einer Immobilie, sondern auch die vielen kleineren und größeren Nebenkosten, die Teilweise 20 – 30 % des Kaufpreises betragen . Diese Kosten sollte man aus eigener Kraft, zusätzlich zum Baudarlehen, aufbringen können.